Cormé 2017

Domaine Eric Bordelet
Normandie
Wein aus den Früchten des Cormier-Baumes

48,00 €

0,5 l (96,00 €/l)
max. 3 Flaschen je Kunde

Ein Apfelwein? Nein!
Ein Birnencidre? Nein!

Dieses Getränk ist das Beste aus beidem!
Ohne dass Äpfel oder Birnen im Spiel wären.

Und der begnadete Alchemist, dem wir diesen Wein verdanken,
heißt Eric Bordelet. Aber der Reihe nach.

Im Überlick

  • Anbaumethode: biodynamisch
  • Trinktemperatur: 12 °C
  • Geöffnet haltbar: 2 Tage
  • In Karaffe servieren: bloß nicht
  • Alkoholgehalt: 6 %
  • Lagerfähigkeit: 5 Jahre

Nach vielen Lehr- und Wanderjahren durch die bedeutendsten Häuser der Spitzengastronomie wurde aus dem gefragten Sommelier Eric Bordelet der Weinmacher Eric Bordelet. 1992 übernahm er den Familienbetrieb, um sich von nun an ausschließlich dem Erzeugen von Wein zu widmen, der, und das ist das Besondere, nicht aus Trauben gekeltert und vergoren wird, sondern aus den Früchten alter Obstbäume. Und das gelingt ihm in einer Komplexität, Finesse und Reinheit, die ihresgleichen weltweit sucht.

Im südlichsten Zipfel der Normandie, auf den Ausläufern des Armorican- Massivs, erstrecken sich 23 Hektar Obstbaumfläche mit biologisch zertifizierten Mostapfel-, Birnen- und Kernobstgärten. Alte Bäume mit alten Sorten, die hier auf dem Argelette wachsen; einem eisenhaltigen, rötlichen Gestein, das mit den Schiefervorkommen des armorikanischen Sediments durchsetzt ist.

Vielschichtige Böden, die erst durch ihre biologisch-dynamische Bearbeitung ihr volles Potenzial entfalten und es an die Früchte weitergeben, die auf ihnen gedeihen. Oder, wie die Kölner sagen, Vun nix kütt nix.

Und schon sind wir bei des Pudels Kern
(-Obst).
Bereits seit dem 15. Jahrhundert wurden die knolligen Früchte des
Cormier-Baumes vergoren.
Ihr Saft diente in erster Linie dazu, den Wein armer Familien zu verlängern.

Die Bauern schätzten vor allem die reichen Erträge der nach einer Kreuzung aus wilden Birnen und Äpfeln anmutenden kleinen Cormés.
Geerntet wird Ende Oktober, unmittelbar nach dem ersten Frost.

Danach lässt Eric Bordelet die aufgebrochenen Früchte im offenen Bottich
gären und stoppt die alkoholische Gärung bei 6 %, um den natürlichen
Restzucker zu bewahren.

Wenn Sie diese wertvolle kleine Flasche geöffnet haben, dann werden Sie als Erstes über die strahlend-satte, gelb-goldene Farbe staunen, die sich in Ihr Glas ergießt. Gefolgt von einem Bouquet, das dezent aromatisch an weiße Blumen und
Stroh erinnert.

Im Mund spüren Sie eine elegante und aparte Kohlensäure und vor allem werden Sie verblüfft sein über die unfassbar ausgeprägte, anhaltende Länge
des Geschmackserlebnisses.

Wie bei allen großen Getränken sollten Sie den Cormé erst einmal völlig pur
und auf 12 °C gekühlt genießen.

Und wenn dann der Appetit einsetzt, passt er sehr gut zu Gerichten mit Pilzen und Nüssen, aber auch ganz hervorragend zu Ziegenkäse.

Sollten Sie in Ihrem Weinkeller in 5 Jahren tatsächlich noch ein Fläschchen von diesem großartigen Tropfen finden, dann wird er Ihnen ziemlich sicher dasselbe Schmunzeln ins Gesicht zaubern wie damals, als Sie in Ihrer Kindheit von der Marmelade naschten und dabei nicht erwischt wurden.

„Unsere Gäste und ich waren schon von Eric Bordelets Birnenschaumwein
‚Poiré Authentique‘ so begeistert. Dieser Cormé setzt dem noch die Krone auf.
Eine glatte 1.“

Hier bestellen, solange noch etwas da ist.

Maximal 3 Flaschen je Kunde